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„Essen auf Rädern“ – Abschlusspräsentation des Pilotprojektes

06. März 2025

Goetheschule (Martina Féaux de Lacroix)

„Essen auf Rädern“, ein Projekt, das zum Ziel hatte, geoinformatische Daten zur Fahrradtauglichkeit der Essener Fahrradinfrastruktur aus Schülersicht zu erheben sowie Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, wurde konzipiert von der Uni Münster und begleitet durch Vereine und Initiativen wie dem Essener Radentscheid und dem ADFC Essen.

Sechs Essener Gymnasien haben sich mit je einer Gruppe am Projekt beteiligt, darunter die Goetheschule. Fünfzehn Goetheschülerinnen und -schüler haben im Juni und August 2024 mit Hilfe der „Sense Box“, die wir an unseren Fahrrädern befestigt haben, also einer mobilen Messstation, im Straßenverkehr geoinformatische Daten zu Erschütterungen (durch schlechten Straßenbelag), Geschwindigkeit pro Strecke sowie Unterschreitungen des Mindestabstandes von 1,50m nach links im Einzugsbereich der Goetheschule gesammelt. Als einzige Schule haben wir dabei auch Daten zur „mountainbikeability“ in Essen erhoben. Ein Teil unserer Gruppe hat parallel einen Fragebogen entwickelt, Passanten befragt und die Ergebnisse der Befragung statistisch ausgewertet und grafisch dargestellt.

Den fünf Projekttagen folgte nun am Freitag, den 10.1.2025 die offizielle Abschlussveranstaltung am Helmholtz-Gymnasium. Vier Goethe-Delegierte, Schüler der Q2, nahmen teil. In fünf Workshops, in denen sich die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Gymnasien mischten, wurden konkrete Maßnahmen zur Verbesserung neuralgischer Punkte des Radverkehrs in Essen diskutiert und vorgeschlagen, social media Beiträge entwickelt, eine Raddemonstration geplant oder über den Geoinformatik-Studiengang in Münster informiert.

Bei der anschließenden Posterpräsentation und -prämierung stellten dann alle beteiligten Gruppen den Vertretern der Stadt Essen – darunter die Erste Bürgermeisterin Julia Jacobs – sowie Akteuren der Zivilgesellschaft die von uns während des Projektes erarbeiteten Ergebnisse vor. Die Messergebnisse zu unterschiedlichen Parametern von „bikeability“ (andere Gruppen hatten z.B. Bestandsaufnahmen von Qualitätsmängeln im Radwegenetz gemacht oder Maßnahmen zur Diebstahlprävention erhoben) der Essener Radinfrastruktur waren (karto)graphisch präsentiert und die abgeleiteten Maßnahmenvorschläge dokumentiert. Alle Poster, es waren über dreißig, waren in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums ausgestellt und es war interessant, die Situationen in den verschiedenen Stadtteilen zu vergleichen. Die Kombination der sechs verschiedenen Perspektiven ergab eine umfassende Zusammenschau von „bikeability“ in Essen.

Die Goetheschule erhielt den Preis für die größte Anzahl durchgeführter Passantenbefragungen.

 

Da die gesammelten Messergebnisse der Qualität der Fahrradinfrastruktur in Essen ein überwiegend schlechtes Zeugnis ausstellten, gab es zahlreiche Verbesserungsvorschläge, die von den Schülerinnen und Schülern erarbeitet wurden. Im Februar wird alles Oberbürgermeister Kufen übergeben.

Forschung am Leibnizgymnasium: Geoinformatik trifft Radverkehr

02. Juli 2024

J. Meier (Lehrkraft am Leibniz-Gymnasium)

In der vorletzten Schulwoche fand die Praxisphase des Forschungsprojekts „Essen auf Rädern“ der Universität Münster am Leibniz-Gymnasium statt: Zwölf engagierte Schüler*innen verbrachten fünf ganze Tage mit den Doktorandinnen Lisa Wieczorek und Verena Witte. Mithilfe der SenseBox, einem Datenlogger mit Messgerät am Fahrrad, wurde mit selbst entwickelten Fragestellungen untersucht, woran das erwünschte Mehr an Radverkehr noch hapern könnte. Alles genau auf die Situation der Jugendlichen selbst zugeschnitten. Es wurden Daten wie Wegequalität, Überholabstand oder Ampelwartephasen erhoben und ausgewertet. Ziel sind konkrete Vorschläge an die Verkehrspolitik der Kommune Essen, die mit dem Projekt selbst eng vernetzt ist.Die Teilnehmenden erhielten einen vertieften Einblick in lebensnahe Forschung der Geoinformatik und in Verkehrsplanung. Begleitend nahmen sie selbst auch an Evaluationen des Projektes teil, in der Motivation und Wissensstand zur Verkehrswende abgefragt wurden.

Der Start der Projektwochen am Maria Wächtler Gymnasium

10. April 2024

Friedrich Pütz & Karol Knorr (Q1, Maria Wächtler Gymnasium)

Nach den ersten Projekttagen im Januar haben am 9. und 10. April 2024 zwei weitere Projekttage des Projekts „Essen auf Rädern“ stattgefunden. Die Schülerinnen und Schüler aus der Q1 haben sich vertieft mit der Auswertung ihrer Forschungsergebnisse beschäftigt und haben Empfehlungen, Lösungsansätze und Problemstellen bezüglich der Fahrradinfrastruktur in der Essener Innenstadt und in Rüttenscheid gesammelt. Auch beschäftigten sie sich mit dem richtigen Umgang mit sensiblen Daten. Die Schülerinnen und Schüler erstellten zudem Plakate zu ihren Forschungsergebnissen und kartierten Möglichkeiten, die Radinfrastruktur durch verschiedene Projekte, wie den Ausbau von Fahrradstraßen oder Fahrradständern in Essen, zu verbessern. In den Tagen wurde viel gelernt und Spaß gehabt. Jetzt werden noch fünf weitere Schulen Forschungen anstellen, bis im Herbst die Ergebnisse bei einer Veranstaltung der Stadt präsentiert werden.

Los geht’s: Das war die Auftaktveranstaltung in Essen!

09. Januar 2024

Vyvy le Pham & Maya Bruns (Q1, Maria Wächtler Gymnasium)

Nach den ersten Projekttagen im Januar haben am 9. und 10. April 2024 zwei weitere Projekttage des Projekts „Essen auf Rädern“ stattgefunden. Die Schülerinnen und Schüler aus der Q1 haben sich vertieft mit der Auswertung ihrer Forschungsergebnisse beschäftigt und haben Empfehlungen, Lösungsansätze und Problemstellen bezüglich der Fahrradinfrastruktur in der Essener Innenstadt und in Rüttenscheid gesammelt. Auch beschäftigten sie sich mit dem richtigen Umgang mit sensiblen Daten. Die Schülerinnen und Schüler erstellten zudem Plakate zu ihren Forschungsergebnissen und kartierten Möglichkeiten, die Radinfrastruktur durch verschiedene Projekte, wie den Ausbau von Fahrradstraßen oder Fahrradständern in Essen, zu verbessern. In den Tagen wurde viel gelernt und Spaß gehabt. Jetzt werden noch fünf weitere Schulen Forschungen anstellen, bis im Herbst die Ergebnisse bei einer Veranstaltung der Stadt präsentiert werden.